Bisheriges Vereinsleben

September 2021




August 2021

Das Haller Tagblatt berichtet am 27. August 



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Jugendtheater-Ensemble trifft auf Suchtberatung


Das Ende 2020 neugegründete Ensemble des SpielRaum mit Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren ist sehr happy endlich in die Proben von „Smombies“ einsteigen zu können, dem Theaterstück von Volker Zill über Mediensüchte. Aufführungen sind für Ende des Jahres geplant – hoffentlich live und in Farbe.

Mitte Juni trafen sich acht Jugendliche im neugestrichenen und frischgebohnerten Theatersaal des Alten Schlachthaus erstmals wieder, um mit den beiden Theaterpädagogen des JugendSpielRaum des Theatermacher Hall e.V., Carolin Sadler und Guido Heidrich, einem durchaus ernsthaften Thema zuzuwenden. Der Titel “Smombies”, einer Kombination aus Smartphone und Zombies, verweist auf das Jugendwort von 2015 und ist in den verschärft-digitalisierten Zeiten seit 2020 aktueller denn je. Es geht um Jugendliche, die im “Haus Offline” für eine Woche sich und ihren Mediensüchten begegnen können, zudem um Rollen, die die jungen SchauspielerInnen begeistern: sie sind treffend charakterisiert, zudem mangelt es dem Stück nicht an Humor und einfühlsamen Beschreibungen.

Ein Anstoß für alle Beteiligten, auch zur Vorbereitung ihrer Rollen, auf die eigenen Mediengewohnheiten mehr zu achten. Anregungen dazu erhielten sie nun von Thomas Feil, dem Suchtbeauftragten des Landratsamts Schwäbisch Hall, der eindrücklich und aus unmittelbarer Nähe über den Umgang mit verschiedensten Formen von Süchten in einer Probe zuletzt berichtete. In der anschließenden Diskussion traf er auf reges Interesse und viele Fragen: Welche Gründe Jugendliche haben, einer Sucht zu verfallen; ab wann und wie eine (Medien-)Sucht zu erkennen sei; welchen Druck es für Erkrankte brauche, um eine Beratung in Anspruch zu nehmen, aber auch auf Fragen wie: “Was kann ich als Außenstehnde unterstützend tun?” Denn im Stück lernen die Jugendlichen beide Perspektiven kennen, die der Therapeuten wie auch der “Smombies” selbst, sodass Informationen zu therapeutischen sowie familiären Zusammenhängen sehr wertvoll waren. Einhellig dann die Bestätigung der Jugendlichen: diese “etwas andere Probe” war ein sinnvoller Baustein ihre Vorbereitung.

Und vielleicht kann das Stück bei zukünftigen Präventionsveranstaltungen, dann auf künstlerischem Wege, wiederum selbst zur Aufklärung beitragen? Kooperative Ideen sind naheliegend, da sind sich die Protagonisten des Spielraum mit Thomas Feil vom Landratsamt schon einmal einig.




 

Juli 2021

"Auf die Bühne - fertig - los!"

Regie führten: Carolin Sadler & Silvie Beiermann


Mit zwei kleinen Vorstellungen unter den derzeitigen Hygienemaßnahmen feierten die jüngsten SchauspielerInnen vom SpielRaum den Abschluß ihres Projektes. Nach eineinhalb Jahren freuten sich die Jüngsten ihr Werk allen Familien zu zeigen. Mit einer sehr abwechslungsreichen Geschichte zeigten die Kinder im Alter von 6-11 Jahren, welche Erlebnisse sie mit ihren liebsten Kuscheltieren hatten. Denn diese haben ihre Sorgen - vor allem während der Pandemie - geteilt. Professor Fox sorgte mit seinem speziellen Humor für tolle Neuigkeiten aus der Welt der Spielzeugproduktion. Es wurde auch gezeigt, dass das Leben von Kuscheltieren nicht immer einfach ist. Sie müssen allerhand Gefühle aushalten. Zum Glück gab es noch eine Kuscheltierkrankenschwester, welche die Blessuren liebevoll heilen konnte. Kein Wunder, dass die Kuscheltiere mal eine Auszeit verdient haben! So endete das Spiel tatsächlich damit, dass alle 9 Kuscheltiere einen Kurzurlaub in Berlin antraten. Diese wurde bei Teddy Tour Berlin extra gebucht!



November /Dezember 2020

Kindertheatergruppe "SpielRaum" findet ihren Weg der Theaterarbeit trotz der Corona Krise - nun finden die Proben wieder statt!!!

Kinder da abholen wo sie stehen

Dieser Leitspruch gilt auch für die Theaterpädagogik. In Zeiten von Corona erleben wir Theaterpädagog*innen große Einschnitte, da ein Treffen und Arbeiten mit der Theatergruppe unmöglich scheint. Doch wo stehen die Kinder? Wo stehen wir? Und wie kann die Zeit wegen der Corona Pandemie überwunden werden?

Für die Theaterpädagogik als Mitgestalterin der Gesellschaft stellt sich immer auch die Frage nach dem System in dem sich ihre Zielgruppe in ihrer Entwicklungsstufe gerade befindet und forscht mit ihr gemeinsam nach ihren Fragen.

Klar, ist es bedauerlich, dass nun gerade der unmittelbare Kontakt zueinander fehlt. Kinder brauchen Gemeinschaften, in denen sie sich wohlfühlen und neben Vorbildern an denen sie sich orientieren auch Aufgaben, an denen sie wachsen können.


Finden wir Aufgaben für unsere HomeTheaterkinder!     

Die Spielraum Theatergruppe von Carolin Sadler (Theatermacher Hall e.V.) sammelt zusammen mit der Theaterpädagogin Silvie Beiermann und dank der Hilfe der Eltern fleißig im „Home-Play“ Aktionsfotos ihrer Kuscheltiere an besonderen Orten in Schwäbisch Hall. Mit diesem Fundus und den neuen Inspirationen mögen bald noch Urban Games für Schwäbisch Hall entstehen, wer weiß. Auf alle Fälle bleiben die begleitenden Theaterpädagoginnen am Ball- denn auch die Pandemie kann kreative Gedanken und Pläne nicht stoppen! Gemeinsam mit Eltern, Kindern und deren Kuscheltieren wird das Kuschelprojekt im Spielraum dann sicher in 2021 zur Präsentation starten können. Wir freuen uns darauf!

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Das Mikrofon wird zur Bühne

Die geplanten Bühnenveranstaltungen im März und April mussten leider abgesagt werden - aber als Hörspiel geht das Theaterstück "Schnarchen Steine nachts" weiterhin durchs Netz.

In Kooperation mit dem Radio StHörfunk wird das Stück als "StHörfleck" gesendet unter 97,5 FM in Schwäbisch Hall & 104,8 FM in Crailsheim.


Jederzeit in der Mediathek:www.sthoerfunk.de/mediathek/

Hörspieltext und künstlerische Leitung: Guido Heidrich

Theatertext und künstlerische Beratung: Carolin Sadler

Inspiriert vom gleichnamigen Theaterstück von Marcel Cremer und Helga Schaus (Agora Theater Belgien)


 Das Jugendensemble vom SpielRaum bei der Hörspielaufnahme am 4. März 2020  - kurz bevor uns die Corona Krise in die Zwangspause schickte.


Oktober 2020

Das Haller Tagblatt informiert:






Juni 2020

Das Haller Tagblatt informiert unter der Rubrik JUGEND








Sa, 19. Oktober 2019

Fortbildung: "Jeux Dramatiques" mit Heidi Silbermann

Die "Jeux Dramatiques" sind eine Spielform, die Menschen mit ihren Stärken und Interessen ansprechen und Freude bereiten.

Sie eignen sich für die pädagogische Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen in Kindertageseinrichtungen, mit Schulkindern, mit Menschen mit Förderbedarf und in der Erwachsenenbildung.

Die Methode ist ein spielerischer Weg, der es ermöglicht Erfahrungen, innere Bilder und Gefühle zu entfalten und diese szenisch darzustellen. Impulse für das Spiel sind z.B. Geschichten, Märchen, Gedichte und Musik.

Die SpielerInnen können nach ihrem momentanen Empfinden eine Rolle wählen und sie individuell ausgestalten. Jedes Spiel ist einmalig, beim Spiel selbst wird nicht gesprochen.  

Die Gestaltung der Spielumgebung, viele bunte Tücher und Requisiten unterstützen die SpielerInnen in der Identifikation mit ihrer Rolle. Regeln und Grundprinzipien geben Sicherheit. Die Spielleitung begleitet das Spiel und bietet Raum für Austausch.

Die Fortbildung bietet die Möglichkeit die Methode Jeux Dramatiques und die Grundprinzipien praktisch und mit theoretischem Hintergrund kennen zu lernen.

Heidi Silbermann | Anerkannte Leiterin Jeux Dramatiques, Dozentin an der Evangelischen Fachschule.

23. / 24. März 2019


Unser generationen-übergreifendes Projekt
"Songs in theatre!"

In angeleiteten Theater-Workshops erarbeiten Laienschau-spielerInnen mit 5 TheaterpädagogInnen unsres Vereins ( Guido Heidrich, Carolin Sadler, Barbara Mühlen, Julia Lukas und Anais Lüpke) ihre individuelle Interpretation eines britischen Songs. Seien Sie dabei, wenn fünf verschiedene Altersgruppen (zwischen 9-99 Jahre) ihr Werk präsentieren.


Entwickelt wurde dieses Projekt speziell für die Reihe “Very British”,
den britischen Kulturwochen in Schwäbisch Hall, unterstützt vom Kulturbüro Schwäbisch Hall, der VR-Bank und dem Mehrgenerationenhaus SHA,  herzlichen Dank dafür.

Ein herzliches Dankeschön auch an alle Beteiligten für Ihr Engagement, so dass wir gleich zweimal sehr verschiedene und gelungene Inszenierungen auf die Bühne bringen konnten!



Fortbildung 2. / 3. März 2019 mit Pia Andre










Dezember 2018  Performanceprojekt mit Andreas Entner

Der Geschmack von Sprache

Sich begegnen, sich verstehen und daraus eine Geschichte entwickeln - darum geht es in diesem Workshop. Gearbeitet wird immer zu zweit. Ein Mensch, der schon lange hier wohnt, und ein Mensch, der neu hier ist, lernen sich kennen und bringen sich ihre Lebenswelten näher.

Alle Beiträge werden in einem Bühnenprogramm zusammengefasst und zu mindestens einem Termin einem öffentlichen Publikum präsentiert, mit anschließendem Publikumsgespräch.

Seit 2008 ist Andreas Entner als Schauspieler und Theaterpädagoge tätig. Er leitet Jugendensembles, unterstützt Schulklassen bei Theaterproduktionen, unterrichtet in der Erwachsenenbildung Grundlagen der Theaterpädagogik, Clownerie und Stimme.

Infos unter:
Mal2 - miteinander kreativ sein (Link)
 

 

Oktober 2018  Pressekritik SWP vom 24.10.18

 „Nachts im Supermarkt II“ ist ein quicklebendiges Theaterstück, das von den Jugendlichen im Alter zwischen sechs und dreizehn Jahren authentisch aufgeführt wird. Sofern man Gummibären authentisch spielen kann. Unter der Regie der Theaterpädagogin Carolin Sadler vom Verein Theatermacher Schwäbisch Hall lassen es die 18 Protagonisten, die auch an der Entstehung des Stückes maßgeblich beteiligt waren, circa 60 Minuten lang so richtig krachen.... WEITER (Link)

September 2018

Teilnahme des Vereins am "Markt der Möglichkeiten" in Schwäbisch Hall

Mit einem kleinen Stand, zudem ausgerüstet mit einem Theater-Kreuzworträtsel und Clownsnasen für die Gewinner nimmt der Verein am 15.9.18 am "Markt der Möglichkeiten 2018" (Link) für Haller Vereine und Initiativen im Froschgraben teil.

Juli 2018 Mitgliedschaft im BuT

Seit Juli 2018 ist der Theatermacher Hall e.V. ordentliches Mitglied beim Fachverband BuT, dem Bundesverband Theaterpädagogik e.V. (Link).

Juni 2018 Deutsches Archiv für Theaterpädagogik

Hier geht es zur Homepage mit vielen Infos und zum Zugang zum Archiv der Zeitschrift für Theaterpädagogik (Link)

März 2018


"Impro-Mitmach-Theater"

Leitung: Silvia Beiermann u.a.

 

 8.April 2017 mit Andreas Balzer



Interne Fortbildung des Vereins: "Sprungsteine für Theatermacher"


Auftaktveranstaltung am 3.Oktober2016

5.10.2016

Pressebericht im
Haller Tagblatt


Workshops und spontane Spiele

Am Samstag stellte sich der neue Verein „Theatermacher Hall“ der Öffentlichkeit vor. Gezeigt wurde ein ganztägiges Programm vom Workshop bis zum Improvisationstheater. RALF SNURAWA | 05.10.2016 Foto: Ralf Snurawa

Verrenkungen sind angesagt beim Workshop „Raumkörper – Körperraum“ im Theatersaal des Alten Schlachthauses. Theatermacher und Gäste bilden gemeinsam eine Figur.  

Anlaufstelle für Interessenten etwa aus sozialpädagogischen Einrichtungen wollen sie sein und Workshops von kultureller Bildung bis zum Sozialkompetenztraining über Theaterarbeit anbieten, stellte Silvie Scharfen den Verein „Theatermacher Hall“ in Kürze vor. Zum musikalischen Auftakt um 11 Uhr am Marktplatz gab sie auch das Tagesprogramm kund.

Das erste von zwei Erzähltheaterstücken schloss sich an. Es wurde aber nicht von den Theatermachern dargeboten, sondern von Passanten, die sich spontan bereit erklärt hatten, mitzuwirken. Carolin Sadler und Guido Heidrich versetzten als Erzähler diese Passanten dann in ihre Rollen. Dafür wurden bekannte Geschichten, in diesem Fall Märchen, gewählt.


Laien spielen mit

So war am Marktplatz „Die goldene Gans“ zu erleben, vor dem Café Samocca im Kocherquartier zwei Stunden später dann „Brüderchen und Schwesterchen“. Vor allem Kinder ließen sich leicht zum Mitspielen überreden. Bei „Brüderchen und Schwesterchen“ waren zwei Kinder im „Orchester“ ganz begeistert auf Perkussionsinstrumenten zu Guido Heidrichs Violinspiel zu erleben, während ein weiteres Kind als kleiner Bruder und Reh neben zwei Erwachsenen das Märchen schauspielerisch gestaltete.

Hatten bis dahin alle Aktionen im Freien stattgefunden, ging es nach „Warming Apps“ im Froschgraben als Aufwärmübungen für Stimme und Körper nun im Theatersaal des Alten Schlachthauses weiter. Dort hatten sich zehn Teilnehmer am Workshop „Raumkörper – Körperraum“ unter Leitung von Nicole Hartwig und Brunhilde Scheurer eingefunden.

Sie loteten Körper und Raum zunächst abseits von einem Theaterstück aus. Dazu gehörte etwa, den Raum gehend zu erschließen und bestimmte Arten des Bewegens auszuprobieren: wie Katzen zu schleichen oder wie Elefanten zu trampeln. Ein weiterer Schritt war, den Raum zu erfahren und die anderen Spieler wahrzunehmen.

Das Bilden bestimmter geometrischer Figuren und das Bewegen in diesen Figuren in der Gruppe folgte. Bestimmte Bewegungen vom Klatschen über die große Armgeste bis zum Hüpfen wurden dann zu einer Geschichte verbunden, die von der S-Bahn auf die Bühne führte und schließlich einem kleinen Publikum präsentiert wurde.

Mit Kindern und Senioren


Im Anschluss konnte man sich im Schlachtsaal in Hall über Theaterprojekte mit Kindern und Senioren informieren, vom „Spielraum“ Carolin Sadlers bis zu Montessori-Schulprojekten mit Rainer Möck, ehe am Abend Improvisationstheater angesagt war.

Andreas Entner berichtete aber zuerst, wie sich aus einem Stammtisch von Theaterpädagogen und Lehrern schließlich Anfang Juni ein Verein gegründet hatte, der seit vorletzter Woche nun auch als gemeinnützig anerkannt ist. Danach führte Silvie Scharfen im mit Spielwilligen gut gefüllten Theatersaal durch den Abend und hatte eine breite Palette an Improvisationsspielen zusammengestellt. So durfte das Publikum beispielsweise zum „rotierenden Quadrat“ die Beziehung der Spieler zueinander bestimmen. Ein Reaktionsspiel schloss sich später an: Zum Buchstaben B waren beim Singen des Liedes „My Bonnie Lies Over The Ocean“ immer wieder Bewegungsaktionen gefragt."

Euli 2
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Euli 4
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Rosie_bei_Rita
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